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Rotfleckkühe im Berner Teil der Rottaler Kulturlandschaft

Alle traditionellen Schweizer Kuhrassen gehen ursprünglich auf den Auerochsen zurück und werden auch taurine Rinder genannt. Braunvieh, Simmentaler Fleckvieh, Freiburger Schwarzfleckvieh (leider ausgestorben) und das Eringervieh wurden über Jahrhunderte aufgrund ihrer guten Eigenschaften ausgewählt und weiter gezüchtet. In der Region halten diverse Züchter an ihren traditionellen, hell gefärbten Simmentalerkühen fest, währen bei anderen die Red Holstein (Rotfleckvieh) oder modernes Schwarzfleckvieh Einzug gehalten hat.

Auch beim ursprünglich aus dem Kanton Schwyz stammende Braunvieh gibt es durch die internationalen Einflüsse eine ähnliche Bandbreite. Vor diesem Hintergrund ist es speziell, dass im Berner Teil der Rottaler Kulturlandschaft weiterhin eher Rotfleckkühe und im Luzerner Teil die für die Zentral- und Ostschweiz typischen Braunviehkühe gehalten werden. Dies hat mit der «Brünig-Napf-Reuss-Linie» genannten Kulturgrenze zu tun, welche auch durch verschiedene Jasskarten markiert wird. Zu den Jasskarten wird auch im Anschluss an die Sitzungen der Viehzuchtgenossenschaften gegriffen, die in mehr oder weniger langen Abständen separat voneinander Viehschauen organisieren und damit auch ein Stück Brauchtum leben. Die Milch der verschiedenen Rassen ergänzt sich gut und findet z.B. in den Melchnauer Käsespezialitäten zusammen. 

Rottaler Genussfenster

Rottaler Genussfenster, Jurastrasse 41, 4901 Langenthal,
Tel. 062 923 50 83, kontakt@biodiversia.ch


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