Search HP

In Sichtweite zur Klosteranlage St. Urban wird in drei Kantonen Urdinkel angebaut

Seit jeher wird in den Kantonen rund ums Dreikantonseck Bern, Luzern und Aargau sehr viel Dinkel angebaut. Bevor das seit 4000 Jahren angebaute Getreide als Urdinkel vermarktet wurde, hiess es in der Gegend ausschliesslich «Chorn». Chorn, Korn, corn, usw. bezeichnete auch international gesehen die jeweils wichtigste Getreideart. Besonders rund ums Napfgebiet gab es diverse Sorten «Weisskorn». So zum Beispiel «Willisauer Weisskorn» oder «Burgdorfer Weisskorn». Mit ihrer speziellen, rötlichen Färbung der Halme gehört die traditionelle, noch heute geläufige Sorte «Oberkulmer Rotkorn» natürlich nicht zu dieser Sortengruppe. Der Anbau dieser ursprünglichen Sorte aus dem Hügelgebiet des Aargaus verleiht der Rottaler Kulturlandschaft im Juli mancherorts einen rötlichen Farbton.

Nach dem Dreschen werden ganze Kipper Dinkel beispielsweise zur Landi Melchnau transportiert. Während der Winterzeit wird hier dem eigentümlichen Korn den Spelz entfernt. Diese fest mit dem Korn verwachsene Deckspelze wird mit dem traditionellen «Röllen» recht langsam, dafür sorgsam und nahezu ohne Verluste («food waste») entfernt.

Rottaler Genussfenster

Rottaler Genussfenster, Jurastrasse 41, 4901 Langenthal,
Tel. 062 923 50 83, kontakt@biodiversia.ch


Besuchen Sie uns auch auf

Template by JoomlaShine